Der Samstag war zum Relaxen da. Sonst gehe ich ja nur noch selten aus, aber da es Freitag doch etwas später wurde, schlief ich Samstag auch entsprechend länger. Es war schon Nachmittag, als ich aus den Federn kam. Gaan dagegen war wohl schon länger auf und ich sah sie im Garten arbeiten. Nach coffee and cigarettes, bekam ich richtig Hunger. Wir sind nach Pattaya an die Beach Road gefahren, zu Burger King. Ich weiß, man stellt sich die Frage, wie kann er nur zu Burger King wenn es so leckeres Essen in Thailand gibt, doch hin und wieder ist es einfach herrlich in so einen fetten Burger zu beißen, besonders nach einer Nacht wie Freitag.
Alle zwei Wochen habe ich Samstag auch einen wichtigen Termin bei meinem barber. Ich habe immer kurze Haare und sehr gern lasse ich mich dann noch rasieren. Eine Rasur bei einem Profi ist wirklich entspannend. Seiner Handführung mit der scharfen Klinge vertraue ich so sehr, dass ich kurzzeitig sogar eingenickt bin. Gesichts- und Nackenmassage inklusive kostet alles zusammen 100 Baht.
Später kamen Gaan’s Bruder mit seiner Freundin und deren Sohn von Bangkok. Tong geht gerne Fischen, einmal hat er mich schon mitgenommen. Es ist wirklich entspannend, dehalb wollte ich auch eine eigene Angel mein Eigen nennen. Er half mir die richtige Ausrüstung in dem Laden in Banglamung zusammen zu suchen. Gekostet hat alles zusammen 1050 Baht. In einem Shop in Pattaya würde es mindestens doppelt so viel kosten.
Ich wollte mich gern für die guten Ratschläge revanchieren und alle zum Jim-Jum Essen einladen. Essen gerne, aber Tong bestand darauf dass er bezahlt. Öfters wie drei mal soll man da nicht wiederspreche, aber wir konnten uns darauf einigen zu teilen. Teuer ist das Jim-Jum in Banglamung nicht. 59 Baht bezahlt man für das ganze Set, bei dem man folgendes bekommt:
Einen Tontopf auf heißen Kohlen in dem eine Suppe ist, reichlich Gemüse (Weißkraut, Salat, “Maggikraut”, Basilikum, Pfefferminze) und Glasnudeln, 4 verschiedene Saucen von mild bis zu scharf und je nach dem was man gern hätte, Schwein, Rind, Hühnchen oder Seafood. Über das Fleisch mache ich gern noch ein Ei, etwas das Gaan vorher noch nie gesehen hatte
Nicht nur Gaan, auch Tong trinkt keinen Alkohol, also blieb ich mit meinem Bier alleine. Spass hatten wir aber trotzdem alle und das Jim-Jum schmeckte wie immer sehr gut. Nur beim Bezahlen hat man mich ausgetrickst. Tong sagte er müsse auf die Toilette und schon war alles bezahlt.
Zu Hause sahen wir uns den koreanischen Film My sassy girl, den ich mal in Bangkok gekauft hatte, an. Der Film ist wirklich genial und garantiert zum Totlachen. Das amerikanische Remake, das dieses Jahr in die Kinos kommen soll (sogar mit gleichem Titel) wird wohl nicht an das Original herankommen.
Schlafen gingen wir alle schon ziemlich früh, denn Sonntag wollte ich gleich morgens los zum Angeln…