Archive for December, 2007
New Year Party in der Firma

Am Freitag gab es endlich die langerwartete New Year Party 2007. Schon am frühen Morgen um halb 8 kamen neun Mönche um die traditionelle Zeremonie durchzuführen. Bereits am Vortag spannte man eine Schnur um das gesamte Gebäude. Das Ende der Schnur liegt dann in den Händen der Mönche, somit können sie von einem Ort aus gleich die ganze Fabrik segnen – macht Sinn.

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Die Zeremonie dauerte ungefähr eine Stunde. Dann ist es auch noch Tradition, den Mönchen eine Gabe zu geben. Dies spielt sich gleich ab wie bei einer Hochzeit, jeder Mönch hat seine eigene Schale am Tisch stehen und man kann so jedem ein wenig Reis in diese Schale geben.

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Gaben für die Mönche

Zum Schluss ging ein Mönch auch noch durch die Büroräume um die Arbeitsplätze zu segnen.

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Den restlichen Vormittag haben wir noch gearbeitet. Nachmittags standen jedoch Sport und Spiele auf dem Programm. Ich konnte mich aber gemeinsam mit Khun Surachai davor drücken in dem wir nach Rayong fuhren und die Getränke für den Abend besorgten. Das Geschäft dort war übrigens höchst interessant. Es schien ein Grosshandel zu sein bei dem man nur ganze Kartons einkauft. Man braucht nur seine Bestellung aufgeben und alles wird zusammengestellt. Die freundlichen Angestellten helfen sogar beim Beladen des Pickup’s. Dennoch wirkte das ganze Geschäft irgendwie komisch.

Als wir zurückkamen waren bereits die Tische sowie die Bühne aufgebaut und auch die Köche bereiteten schon alles vor. Wir kühlten erstmal ein paar Kartons Bier ein.

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Die Praktikantinnen bereiteten derweil das “Lucky Draw” vor, bei dem die großzügigen Geschenke unserer  Lieferanten verlost wurden. Die wollten dann auch wieder mal ein gemeinsames Photo haben.

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Wie man sehen kann stand alles unter dem Motto “New Year Pink Party“. Während mein Arbeitskollege noch heim fuhr um duschen zu gehen (er war ja fleißig beim Sporttag dabei) entschlossen wir uns dazu die ersten kühlen Biere zu trinken. Die Party war dann, wie bei den Thais zu erwarten, lustig und betrunken. Das Essen schmeckte auch ausgezeichnet und getanzt wurde auch.

Vorwahlen in Thailand

Thailand wählt nach 15 Monaten unter Militärführung eine neue Regierung. An diesem Wochenende gab es zunächst die Briefwahlen für alle die weit weg von zuhause leben. Das sind besonders in Pattaya sehr viele. Deswegen gab es auch den ganzen Tag einen langen Verkehrsstau auf der Sukhumvit. Selbst mit dem Motorbike brauchte ich doppelt solange als normal bis ich mich links und rechts bei allen vorbei gewagt habe.

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Verkehrsstau auf der Sukhumwit Road

Da wir schon so lange brauchten wollten wir uns wenigstens auch noch ansehen wie die Wahlen ablaufen. Ich konnte auch als Ausländer mit meiner Kamera in der Hand reinspazieren. EU-Wahlbeobachter hat man aber anscheinend doch ausgeschlossen.

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Zumindest hier war alles ruhig, hier stellten sich aber auch die Menschen aus dem Süden an. Die Leute aus dem Issan mussten da um einiges länger warten.

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Mit den Wählern kamen natürlich auch zahlreiche Verkäufer

So verging das erste Wahlwochenende und dank Alkoholverbot tranken wir Bier aus Kaffebechern durch den Strohhalm.

Dansk – Folks – Dans

Pattaya bietet immer wieder Unterhaltung der besonderen Art. Oftmals passieren Dinge die man vorher nicht erwarten würde. Der gestrige 10. Dezember war noch Staatsfeiertag (Constitution day). Nachdem ich ausgeschlafen hatte (während Gaan schon die Wäsche machte und den sonstigen Haushalt erledigte Icon Wink in Dansk - Folks - Dans) fuhren wir in die Country Sauna um den freien Tag noch zu genießen.
Abends schauten wir noch ein wenig in die Stadt und beschlossen uns dann noch zum Central Festival Plaza zu setzen. Es ist immer wieder interessant die Leute dort zu beobachten. Als wir dort ankamen sahen wir eine Tanzgruppe auf der Bühne und dazu Volksmusik. Die Herren und Damen waren alle nicht des jüngeren Jahrgangs, bewegten sich aber als wären sie nie alt geworden. Unter ihren Volkstrachten muss ihnen aber unglaublich heiß gewesen sein, nach jedem Tanz stürmten sie zu den Wasserflaschen.

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Eine dänische Volkstanzgruppe auf Thailand-Tournee…

Die Herren und Damen kamen aus Dänemark und der Grund ihrer weiten Reise war der 80. Geburtstag seiner Majestät dem König. So reisen sie für drei Wochen durch Thailand um für einen kulturellen Austausch der besonderen Art zu sorgen.
Wir saßen am Rande und ich genehmigte mir ein Bier. Interessant wurde es dann als Leute aus dem Publikum eingeladen wurden mitzutanzen. Ich bin niemand der gerne oder gut tanzt, aber ich wollte Gaan beweisen dass es mir nicht zu blöd ist da mitzumachen. So ließ ich mich von der 73-jährigen Dänin auffordern. Nun standen wir auf der Bühne: die Dänen, koreanische und thailändische Touristen und ich. Insgesamt dauerte der Tanz dann satte 15 Minuten Icon Cry in Dansk - Folks - Dans Ein heiden Spass war es trotzdem!

Koh Larn am langen Wochenende

Thailändische Arbeitsgesetze beinhalten nicht viel Urlaub, dafür gibt es aber viele Feiertage. Der 10.12. ist der Verfassungstag und somit “public holiday”. Diese drei freien Tage wollte ich gut nützen, weswegen wir gleich Samstag früh mit dem Boot nach Koh Larn fuhren. Früh heisst in dem Fall 9 Uhr, das erste Schiff würde aber bereits um 7 Uhr vom Bali Hai Pier in Pattaya ablegen. Wie immer war das Schiff voll, vorzüglich natürlich mit Russen – davai davai – lernen jetzt auch die Thais Icon Smile in Koh Larn am langen Wochenende

Auf Kho Larn gibt es zwei Anlegestellen. Diesmal löschte das Schiff seine Touristenfracht am Hat Ta Waen Pier. Wir wollten nun nicht nur mit einem Taxi an einen Strand gebracht werden um dort den ganzen Tag zu verbringen, sondern die Insel selbst erkunden. Dazu mieteten wir uns ein Motorbike für 300 Baht. Man kann auch sein eigenes Motorbike mitnehmen, der Transport soll 100 Baht kosten, aber dies war mir ein wenig zu umständlich, wenngleich es bestimmt auch interessant gewesen wäre.

Zuerst fuhren wir ins Dorf, wo sich die andere Anlegestelle, das Na ban Pier befindet. Dort hat man einen 7eleven hingestellt, der noch recht neu sein dürfte. Im Dorf gingen wir zuerst einmal essen bevor es weiter zum “View Point” ging. Dort trafen wir auch den wahrscheinlich einzigen Polizisten der Insel. Dem war es ziemlich egal, dass wir keine Helme trugen, auf dieser kleinen Insel gibt es also auch keine Helmpflicht. Stattdessen grüßte er uns sehr freundlich und hieß uns herzlich willkommen.

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Von diesem “View Point” hat man eine schöne Aussicht in Richtung Pattaya (rechts am Horizont)

Nachdem wir hier einige Photos von uns zusammen gemacht haben ging es nun an den Strand, an den Samae Beach. Dieser ist nun zur Hochsaison von Touristen, hauptsächlich russischen, bevölkert. Nach einer ersten Erfrischung (Singha Bier) gingen wir ins Meer zum Baden, ich mit meinem Hauttyp natürlich im T-Shirt, so wie auch viele Thailänder die nicht braun (schwarz) werden wollen. Entspannt lag ich im türkisfarbenen Wasser als plötzlich jemand ein langgezogenes, wienerisches “Seawas Tiroler!” schrie. Charly erkannte mich wieder. Wir trafen ihn einmal als wir in der Naklua Sauna waren, jeden Sonntag ein fast nur österreichischer Stammtreff (ein paar andere Deutsche sowie meine Arbeitskollegen bildeten die deutsche Minderheit Icon Smile in Koh Larn am langen Wochenende ). Ihn zwischen all den Russen zu treffen hätte ich nicht erwartet.

Mit dem Charly hatte ich eine gute Unterhaltung, wir verabschiedeten uns dann aber trotzdem nicht alzu spät, denn wir wollten nicht nur faul am Strand liegen sondern auch den Rest der Insel ein wenig erkunden. Die Strassen und Wege sind ziemlich gut angelegt, jedoch allesamt immer wieder sehr steil. Vom Samae Beach aus fuhren wir hoch zu den Windrädern, mit 20 km/h ging es den Berg hinauf, ich hätte nicht gedacht dass das Motorbike das schafft. Von oben hat man einen sehr schönen Ausblick auf den Strand und hinaus aufs Meer.

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Hier sieht man den Samae Beach, rechts unten sind die Windräder zu sehen

Der Weg der auf den Berg/Hügel führt ist einen Meter breit und geht teilweise sehr steil bergauf und bergab. Die Bremsen des Motorbikes sollten auf jedenfall funktionieren und auch nicht überhitzen.

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Hier sieht man den Weg. Manchmal muss man sich auch erst einen Weg schaffen, denn die Sträucher blockieren oft eine freie Fahrt.

Auch ein wenig abenteuerlich waren die letzten 200 Meter des Weges. Bis man wieder auf die normale Straße kommt mus man ein wenig durch den Wald, den mit dem Bau des Weges war man hier noch nicht fertig.

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Als wir gegen vier Uhr wieder am Hat Ta Waen Pier ankamen war der Wellengang ein wenig stärker

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Blick Richtung Hat Ta Waen Strand

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Eine einsame Hütte…

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Und auch die Fähre hat ordentlich ‘Ckok dii’

Empfehlen kann ich auch einen Blick auf die Website kohlarn.com (in Englisch). Hier findet man eigentlich alles wissenswerte über die Insel.

Hier möchte ich noch ein neues Plug-In ausprobieren: es zeigt woher Besucher einer Website kommen:

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