Archive for May 24th, 2008
Cambodia, Siebenter Teil: Heimfahrt

Ich muss gestehen, ich habe mich ein wenig in dieses Land verliebt und frage mich warum ich mir dieses schöne Land nicht schon früher mal ein wenig angesehen habe. Ich werd sicher wieder mal nach Kambodscha reisen, das nächste mal aber eher per Flugzeug von Bangkok nach Phnom Penh, dabei spart man viel Zeit und es ist nicht wesentlich teurer als kompliziert über den Landweg zu reisen.

Hier noch ein Photo für die Ewigkeit, damit ich meinen Enkelkindern wenn ich mal alt und grau bin sagen kann: “Euer Opa war mal ein geiler Typ!”

DSC 1009 20copy in Cambodia, Siebenter Teil: Heimfahrt

Das Motorbike gehört dem Polizisten, der im Hotel wohnt und bezahlt wird um für Sicherheit zu sorgen. Er hatte damals sogar an einem der Austauschprogramme der komunnistischen Bruderstaaten teilgenommen und in der ehemaligen DDR studiert. Der sprach also noch recht gutes Deutsch. Leider war seine Kalischnikow gerade in Reperatur, sonst hätte ich auf dem Photo noch eine große AK-47 umgehängt. Aber die würde dann ohnehin nur von dem hübschen jungen Mädchen ablenken. In die hätte ich mich wirklich richtig verlieben können, aber dies mag ich hier nicht weiter erörtern Icon Cool in Cambodia, Siebenter Teil: Heimfahrt.

Die Heimreise mit dem Bus startete wie geplant um 8 Uhr von der Busstation und nur 4 Stunden später waren wir bereits an der Grenze zu Thailand. Man lies uns in Kambodscha ausreisen und nun kam der interessante Teil, die thail. Grenze. Mein Non-Immigrant B Visum läuft Mitte Juni aus, ich erwartete dass ich genau bis dahin eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen würde. Aber was war, die überaus freundliche thailändische Immigration-Beamtin gab mir nocheinmal die vollen 90 Tage. Ich musste sie fragen, ob dies schon so stimme, nicht dass ich dann Probleme bekäme. Sie meinte “no problem”, nur müsse ich noch die Rückseite der Arrival-Card ausfüllen (Angaben zum Einkommen, Adresse, Beruf etc.). Währenddessen beobachtete ich, wie sie mit einem Rucksacktouristen (in etwa in meinem Alter) ganz und garnicht freundlich umging: sie stellte ihm alle möglichen, teils auch sehr private, Fragen. Was machte er falsch? Nun, während ich mit einem freundlichem “Sawadii khap” und einem Wai mit leichter Verbeugung vortrat, legte er ihr den Pass ziemlich entnervt und ohne etwas zu sagen vor. Thais schätzen Respekt und Höflichkeit über alles. Diese Situation hat mir das einmal mehr gezeigt.

Auf thail. Seite mussten wir noch gut zwanzig Minuten warten und dann ging es mit Minibus zurück nach Pattaya. Die Fahrt dauerte mit Pausen noch einmal gute 4 Stunden. Ja, Thailand, Du hast mich wieder. Es gibt hier schließlich auch viele Dinge die ich in Kambodscha vermisst habe, nicht zuletzt meine Freundin natürlich.