Eigentlich kann ich Seafood im Allgemeinen garnicht leiden. Egal ob es sich um Muscheln, Shrimps oder Tintenfisch handelt. Schon allein den Geruch beim Grillen finde ich irgendwie ekelhaft. Doch andererseits liebe ich wieder die japanische Küche (oder halt ein paar Dinge davon), die in Thailand auch eine gewisse Verbreitung hat. Lecker sind da z.B. die kleinen Stände von Mr. Sushi die in vielen Kaufhäusern stehen. Die kleinen Stücke kosten 5, die großen 10 Baht, immer frisch und lecker.
Gerne gehe ich auch ins Fuji, eine thailandweite Restaurantkette. Die Speisekarte bietet viel zum Ausprobieren. Heute war ich nun endlich wieder dort Gast.

Die Rechnung für alles (alles ist garnicht auf dem Bild, dazu kommt noch Obst und Kaffee oder Tee nach dem Essen) betrug 489 Baht, bzw. die Hälfte, 250 Baht für mich. Eigentlich weit über meinem täglichen Budget für Essen, aber das ist eben nicht etwas alltägliches. Alles aufzuessen schafften wir nicht. Dafür gibt es aber “Doggybags“.

Was ich bisher noch nicht probiert habe sind die MK Restaurants. Wobei es wohl garnicht so viel mit dem japanischen Sukiyaki (鋤焼) zu tun hat, wie ich bei Wikipedia unter Thai Suki (สุกี้) gelesen habe.
Ich möchte mal mein Ranking bei Google ein wenig aufbessern. Dies geht am besten mit guten Keywords. Und da Pornographie im Internet ja nicht unbedingt wenig verbreitet ist, bieten sich Schlagwörter wie “Junge Thai Muschi” oder “Young Thai Pussy” eben gut an. Einen interessanten Bericht über die tatsächliche Verbeitung von Pornographie im Internet habe gerade auch hier gefunden. Einfach furchtbar! 
Aber nun, hier die jungen Thai Muschis in Pattaya! Süß oder?

Am selben Tag habe ich noch jemanden anderen fotografiert der mindestens genauso lieb dreinschaut wie die “jungen Muschis”. Allerdings wollte der auch schon gerne zubeissen. Und man sagt ja, Affenbisse sollen nicht ungefährlich sein.


Vor Pattaya’s City Hall haben die Rothemden seit Wochen einen festen Stand. Meist sitzen dort aber nur ein paar wenige Leute herum. Vor einer Woche begannen auch die sogenannten “Multicolors”, diejenigen die nicht unbedingt Gelbhemden sind, aber die Roten auffordern die blutigen Proteste in Thailand zu beenden. Hier in Pattaya sind diese “Multicolors” ganz klar in der Überzahl. Gegenüber des Rathauses versammelten sich zirka 500-800 Menschen vor dem Tesco Lotus zur täglichen Kundgebung. Von den Roten erschienen heute vielleicht knapp 100 Demonstranten. Ich beschloß mich also mal unter die Demonstranten zu mischen und ein bisschen mit den Leuten zu quatschen.
Obwohl sich diese zwei Gruppen sehr Nahe kamen, blieb hier alles friedlich. Die Rothemden spielten nur laute Isaan-Musik, während bei den Multicolors Redner Ansprachen hielten. Interessant fand ich eine junge Rednerin, eine Studentin in Schuluniform. Sie erzählte unter anderem wie ihre ausländischen Freunde bei Facebook ihr laufend Fragen stellen ob es denn möglich sei nach Thailand zu reisen, was hier überhaupt los sei. Um 18:45 Uhr, nachdem noch ein Lied zum Abschluss gesungen und der gesamte Verkehr währendessen angehalten wurde, löste sich die gesamte Versammlung auf. Einzig zu den Rothemden musste die Polizei anrücken um die Demostration zu beenden. Dabei blieb aber auch alles friedlich.

Das Lager der Rothemden in Pattaya, sie nennen sich hier “Pattaya City Democracy Protection Club”

Teils haben mich die Rothemden überzeugt

Nicht unweit von den Rothemden standen die Gegendemonstranten (rechts im Bild)

Bei den Rothemden gab es keine Ansprachen, dafür dröhnte laute Musik und es wurde getanzt

Die Polizei war natürlich auch vertreten – auf beiden Seiten – insgesamt aber nur etwa 50 Beamte

Noch so ein Argument…



Hier ein Bild der Multicolors vor dem Lotus

Hier ein Bild der Multicolors vor dem Lotus

Jokkel riet mir schon vor langer Zeit mal, meinen Blog ins Root Verzeichnis, also mysiam.at, zu legen. Bisher hatte ich immer etwas scheu davor, ob dann auch noch alles funktioniert, aber es ist garnicht so schwer. Wordpress hat dazu eine gute Step-by-Step Anleitung. Zusätzlich wollte ich meine Wordpress Dateien aber in meinem bisherigen Verzeichnis (/blog) belassen. Wie das funktioniert wird hier erklärt. Anfangs hatte ich dabei noch Probleme mit den Permalinks, dies lässt sich aber über die .htaccess Datei leicht beheben. Achten sollte man darauf dass der mod.rewrite aktiviert ist. Dies geschieht automatisch sobald man “Pretty Permalinks” verwendet, also in der Adresszeile statt z.B. “http://mysiam.at/?p=4″ der ganze Artikelname erscheint.
Voher:
# BEGIN WordPress
RewriteEngine On
RewriteBase /blog
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /blog/index.php [L]
# END WordPress
Nachher:
# BEGIN WordPress
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-d
RewriteRule . /index.php [L]
# END WordPress
Mein einziges Problem ist jetzt nur noch die automatische Weiterleitung vom alten Verzeichniss zum neuen. Irgendwie habe ich da noch keine Lösung gefunden und ein -meta http-equiv="refresh" content="0; URL=http://www.mysiam.at"- mag ich auch nicht verwenden. Vielleicht hat ja jemand eine Idee?
Nachtrag
Habe es nun wegen der Weiterleitung herausgefunden. Wieder einmal eigentlich ganz einfach. Man braucht nur in der .htaccess folgenden Code einfügen:
Redirect /blog/index.php http://www.mysiam.at
Wichtig ist dabei, dass auf die index.php direkt verwiesen wird (die Datei wird automatisch aufgerufen wenn jemand in das Verzeichnis ./blog/ will), da sonst wie in meinem Fall alle Aufrufe unterhalb von ./blog/ auf mysiam.at verwiesen würden. Das bedeutet ich käme nicht mehr ins Dashboard.
Auf meiner großen Filmfestplatte mit 2 Terrabyte habe ich so einige Klassiker liegen. Darunter auch viele Filme in OT (Originalsprache). Mit einer Freundin sah ich vor ein paar Tagen mal “One Take Only” (–> Filminhalt + Kritik klick hier), habe ihn nur in Original Thai Sprache und bisher nie richtig bewusst angesehen. Der Regiesseur ist ja allbekannt – Oxide Pung Chun – Hongkong’er Chinese, aber filmisch eher in Bangkok. Zusammen mit seinem Bruder Danny drehte er Filme wie “The Eye” und “Bangkok Dangerous“, letzterer wurde 2008 mit Nichola Cage in der Hauptrolle ge-remaked (Original is besser, imho).
One Take Only ist nicht ganz frustrierend, aber auch kein Film mit Happy End. Er zeigt viel mehr die Gesellschaft der jungen Bangkok’er Thais. Aus diesem Grund stand der Film in Thailand selbst lange auf dem Index. Drogenkonsum (Yaa-E Konsum wird sehr eindrucksvoll gezeigt, vgl.bar mit Szenen wie in Tarantino’s Pulp Fiction) und Prostituition als Normalität – das will in Thailand nicht jeder so sehen. Dennoch zeigt Oxide hier ein doch sehr realistisches Bild.
Stilistisch ist Oxide ein wenig verträumt, aber die Kameraeinstellungen, Filter und Schnitte wirken im Gesamtbild auf den Film betrachtet fast notwendig. Die Szene als Som und Bäng auf einem Hausdach liegen und hinter ihnen der dösende Lärm des Bangkok’er Verkehrs die Musik unterbricht bleibt für mich unvergesslich. Bangkok’s Youth as it is!
Overall – auch wenn ein Oxide Pung kein Wong Kar-Wai ist, der Film hat viel in sich, also…
(ja, vor allem die hübsche unschuldige Wanatchada Siwapornchai!!)




