Archive for the 'Reisen' Category
Mukdahan II Savannakhet, LAO PDR

Nach dem wir den Mukdahan Tower besichtigt hatten, wollten noch einmal probieren nach Laos zu fahren. Die Immigration am Bootssteg ließ mich nicht mit dem Boot fahren, die verwießen auf ein anderes Büro wo ich hin solle. Mit einem Tuk Tuk sind wir dann zu dem anderen Büro, das sich an der Thai-Lao Friedensbrücke befindet. Hier kam aber die nächste Enttäuschung, denn so einfach dürfen wir nicht nach Laso, wir könnten ja nicht zu Fuß über die Brücke. Das Visum (on arrival) für Laos kostet 1.500 Baht und gilt für 3 Monate. Das ist gut. Weniger gut ist aber dass ich für die Fahrt über die Brücke je 2.800 Baht zahlen soll – Leckt mich am Arsch!

Wir sind dann zum Busbahnhof um wieder Richtung Süden zu fahren. Wir hatten bereits die Tickets nach Surin und wartete in einem Restaurant. Dort saß auch ein Australier, Robin, mit dem wir schnell ins Gespräch kamen. Dem erzählte ich die Story und sagte mir dass sei mal wieder typische Abzocke. Hier vom Busterminal kostet das Ticket nach Laos 60 Baht. Ha – also doch noch eine Chance. Wir tauschten das Ticket nach Surin gegen Bares und kauften uns eine Fahrkarte nach Savannakhet, Laos.

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Der Bus nach Laos für 60 Baht

Schon waren wir auf den Weg und nur noch Bürokratie könnte mich stoppen!

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Passport Kontrolle an der Friedenbrücke bei der Ausreie. Dies ist übrigens die 2. Friedensbrücke die Thailand und Laos über den Mekong verbindet. Sie wurde erst am 9. Januar 2007 eröffnet.

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LAO!

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Die Flagge der demokratischen Volksrepublik Laos

Auf Seiten der Laoten verlief mit der Bürokratie alles problemlos. Visaantrag ausfüllen, 1.500 Baht bezahlen und Stempel in den Pass. Nun befanden wir uns auf den Weg in die kleine Stadt Savannakhet, die von der Friedensbrücke nicht weit entfernt ist.

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Gab es in Laos einmal olympische Spiele?

Der Australier Robin gab uns auch noch einen guten Tipp für ein Guesthouse, das direkt am Mekong lag. Die Zimmer waren absolut in Ordnung und sauber. Wir gingen dann bald einmal runter zum Mekong um ein paar Photos zu machen.

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Der Mekong mit Thailand im Hintergrund

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Wir hatten einen wunderschönen Sonnenuntergang

Laos war lange Zeit Teil der franzäsischen Kolonie Indochina. Man fährt hier auf der richtigen Seite der Straße. Schön sind auch die vielen alten Bauten so wie dieses Haus aus dem Jahre 1937:

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Besonders im Rot der untergehenden Sonne sah dies schön aus

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Schöne Grüße vom romantischen Mekong…


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Mukdahan I

Früh morgens gingen wir zum Bootsteg um die Visaanträge auszufüllen und uns über alles weitere zu informieren. Die Bearbeiterin ließ tatsächlich Gaan alles ausfüllen und abstempeln und natürlich bezahlen, ehe sie uns mitteilte dass ich als Ausländer aber nicht mit darf. Dämliche Abzocke dachte ich erstmal. Wir müssten zu einer anderen Immigration…

Wir hatten derweil Hungern und gingen erstmal essen. Als wir durch die Stadt gingen musste ich immer wieder Photos von den Häusern machen, vielleicht nicht die schönste Architektur, aber besonders das gelb angemalte Haus gefiel mir besonders gut.

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Die Stadt ist klein (laut Wikipedia um die 128.000 Einwohner) und ruhig. Als wir so herum spazierten konnten wir von einer Fussgängerbrücke auch auf eine Grundschule sehen. Es wurde gerade halb neun, als haben sich alle Schüler in Reih und Glied zum Singen der Nationalhymne und zum Beten aufzustellen.

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Mich den Alien hat man dann auch entdeckt, und die Kinder waren schon amüsiert…

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Alles in Reih und Glied… Hand aufs Herz… Singen…

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… und rauf mit der Flagge!

Auf unserem weiteren Weg viel mir auch ein nagelneues Gebäude auf, das Tourismuszentrum von Mukdahan. Anscheinend investiert man einiges in dieser touristisch noch sehr unerschlossenen Stadt. Potential hat das Städtchen meiner Meinung, es ist schön, ruhig, friedlich und liegt direkt am Mekong.

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Das Touristen Informations Zentrum mit keinen Touristen…


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Aber wir konnten hier vom Mukdahan Tower erfahren. Wir machten uns gleich auf den Weg dorthin. Zuerst mit einem Bahtbus und die letzten Meter zu Fuss. Dabei hatten wir noch einen schönen Blick über die Landschaft:

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Die Gegend hier ist schon traumhaft schön

Der Eintritt des Mukdahan Towers ist spottbillig – 25 Baht inklusive Aufzug. Auch hier waren wir die einzigen Touristen. Oben kann man rundherum auf die Umgebung sehen, natürlich besonders schön auf den Mekong.

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Der Mekong in Richtung Süden

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Hier ein Photo vom Hinterland

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In Richtung Norden: rechts befindet sich Laos, links sieht man das kleine Städchen Mukdahan

Ganz oben im Turm findet man noch einen Buddhaaltar und Buddhastatuen zu jedem Tag der Woche. Ich wunderte mich auch schon über den Kameramann vom thailändischen Staatsfernsehen TV5, der uns auch filmte.
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Mukdahan Tower

Dann kamen einige Leute die Treppe hoch, wegen denen der Kameramann hier war. Ein Mann aus dieser Delegation, der sehr gut Englisch konnte sprach mit mir und erklärte mir die sei die Bürgermeisterin. Auch die redete dann mit mir, sie fragte mich woher wir kommen und wie wir auf den Ort aufmerksam wurden. Während sie mit mir sprach wurden wir natürlich gefilmt. Juhu – ich bin im Thaifernsehen und auch noch landesweit! Da bestand ich dann natürlich auch auf ein Photo mit ihr.

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Die Bürgermeisterin und im Hintergrund “mein Buddha” (der Buddha für die Sonntagskinder…)

Hier noch ein Photo von draussen, der Tower erinnert mich an ein Ufo.

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Wohin nun? Laos?

Morgens, natürlich nach dem ordentlichen Zulangen beim Frühstücksbuffet, spazierten wir noch ein wenig durch die Stadt. Kurz vor Mittag gingen wir noch zu einem Italiener gleich in der Nähe Essen. Die Pizza schmeckte sehr gut und was mich besonders erstaunte, das Restaurant war sehr gut besucht und zwar von Thailändern und nicht Farrangs.

Nach dem Check-Out aus dem Hotel ließen wir uns per TukTuk zum Busbahnhof bringen. Wir beschlossen nach Laos zu fahren. Gaan hatte leider ihren Reisepasszu Hause vergessen, doch für Thailänder genügt eigentlich die ID-Card (Personalausweiss). Die Dame am Schalter sah das anders und wollte ihr kein Ticket geben. Dies störte uns aber nicht, denn wir hatten zuvor ja nichts geplant wohin es unbedingt gehen sollte und dementsprechend auch nirgends Hotels gebucht. Also kauften wir uns Fahrkarten für den Bus nach Mukdahan! Diese Stadt ist ganz im Nordosten und direkt an der Grenze zu Laos, am Mekong.

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Das Busterminal in Ubon

Noch ein paar Eindrücke von der Fahrt:

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Die Landschaft des Isaan ist geprägt durch die vielen Reisfelder

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Gaan wollte immer wissen wie die Menschen im Isaan leben…

Nach, ich glaube fünf Stunden Busfahrt kamen wir in Mukdahan an. Im Bus saßen auch noch eine Französin und ein Spanier, die beide alleine unterwegs waren. Die konnten nur leider nicht viel Englisch, aber zumondest soviel dass man uns ein Hotel empfehlen konnte. Der Spanier fuhr dann auch mit uns in dieses Hotel. Ein schlichtes Zimmer mit dem Allernötigsten für 350 Baht, aber sogar Warmwasser und Klimaanlage. Nach kurzem Check-In wollte ich gleich den Mekong sehen.

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Blick über den Mekong nach Laos

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Anscheinend werden viele Waren von Thailand nach Laos transportiert

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Der Bootssteg in Mukdahan von dem aus man mit dem Boot nach Laos kommt (zumidest Thai und Lao Nationals)

Wir haben uns dann schon einmal bei der immigration schlau gemacht was man alles benötigt um in Laos einreisen zu dürfen. Tatsächlich genügt für Thailänder die ID-Card, mit dem man einen “temporary border pass” erhält. Und siehe da, auch der gute alte Country-Rocker Aed Carabao war schon mal hier:

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Aed Carabao’s Visaantrag für Laos

An diesem Tag wollten wir nicht mehr viel machen, die Stadt ein wenig anschauen und relaxen. Bald entdeckte ich das Beer Lao das ich sofort mal probieren musste:

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Beer Lao: Schmeckt mir besser als Chang oder Singha..

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Ein sehr gutes Restaurant in Mukdahan, man geht vom Bootsteg Richtung Stadt, nach 100m links



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Ubon Ratchathani

Wir standen morgens nicht zu spät auf. Um 9 Uhr schaute ich schon mal aus dem Hotelfenster über Ubon.
Nachdem wir mit Frühstücken fertig waren gingen wir erstmal raus und die Strasse entlang. Da wir nur zufällig hier gelandet sind hatten wir auch keine Ahnung was man sich anschauen könnte. Deswegen fragten wir einen Tuktuk-Fahrer, der uns dann in den darauffolgenden Stunden die Stadt zeigte.

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Der morgentliche Blick über Ubon (aus dem Laithong Hotel)

Unser erstes Ziel führte uns zu einem Wat etwas ausserhalb der Stadt. In Mitten eines Sees hat man hier einen Tempel auf einem Schiff gebaut. Dies war ein sehr eindrucksvoller erster Anblick.

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Auch auf dem Gelände des Wat baute man ein hölzernes Schiff

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Eine Art Glockenturm

Mit unserem Tuktuk-Fahrer ging es dann weiter durch die Stadt an einen See, der in Richtung Osten liegt. Die Stadt hat zwar über 200.000 Einwohner, es wirkt aber trotzdem alles wie ein idyllisches kleines Städtchen. Auf jeden Fall ist Ubon touristisch noch sehr unerschlossen. Farrangs sieht man nur sehr selten, im Laithong Hotel sahen wir ein paar asiatische Touristen.

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Mit unserem TukTuk Fahrer durch Ubon Ratchathani

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Noch ein paar Eindrücke der Stadt…

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Thung Sri Muang Park…

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… mit der Candle Statue of Great Honor

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Auch in Ubon wird überall fleißig Wahlwerbung betrieben

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Am Ufer des Mae Nam Mun, der in den Mekong mündet

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Junge Novizen beim Reinigen im Wat Supattanaram

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Im Zug Richtung Ubon Ratchathani

Von der Hochzeit Khun Dusit’s fuhren wir zum Bahnhof in Nakhon Ratchasima etwa 15 Minuten. Als wir dort ankamen musste uns der Ticketverkäufer enttäuschen, dass es im Zug nach Nongkhai keine freien Plätze mehr gibt. Dies störte uns aber nicht, da er uns dafür Plätze im Zug nach Ubon anbieten kann. Ubon liegt zwar in der anderen Richtung, im Osten, aber es war jedenfalls auch eine Stadt die wir uns ansehen wollten. Ausserdem fuhr der Zug bereits in 10 Minuten los, sodass wir garnicht lange warten mussten.
Die Zugfahrt selbst verlief ein wenig lang. Wir hatten Sitzplätze in der 3. Klasse, der Holzklasse, da den Sitzen die Polsterung fehlt. Um 21:15 fuhren wir von Nakhon Ratchasima ab und um zirka halb vier uhr morgens kamen wir in Ubon Ratchathani an. Die über sechs Stunden Zugfahrt kamen uns sehr lang vor. Aber ich konnte dafür immer wieder aufstehen um Eine rauchen zu gehen.
Im Zug fragten wir noch jemanden nach einem Hotel in Ubon. Damit waren wir in diesem Punkt nicht auf spätere Taxifahrer angewiesen. Vom Bahnhof aus fuhren wir knapp 15 Minuten zum Laithong Hotel. Vom schönen Zimmer waren wir beide gleichfalls beeindruckt. Nachdem wir letztens auf sehr hartem Unterboden schliefen war diese weiche Matratze genau das richitge.



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